Saṃyutta Nikaya 22

Die Daseinsgruppen

52. Ergötzen und Leidenschaft II

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Denket gründlich nach über die Körperlichkeit, ihr Mönche, und betrachtet der Wirklichkeit gemäß die Vergänglichkeit der Körperlichkeit! Wenn ein Mönch über die Körperlichkeit gründlich nachdenkt und die Vergänglichkeit der Körperlichkeit der Wirklichkeit gemäß betrachtet, dann wendet er sich von der Körperlichkeit ab. Durch Versiegen des Ergötzens kommt es zum Versiegen der Leidenschaft; durch Versiegen der Leidenschaft kommt es zum Versiegen des Ergötzens. Aufgrund der Versiegung von Ergötzen und Leidenschaft spricht man von einem befreiten, einem völlig freiten Geist.“

(In gleicher Weise ausgeführt bei Gefühl—Wahrnehmung—Gestaltungen—Bewußtsein)