Saṃyutta Nikaya 22

Die Daseinsgruppen

9–11. Vergangenes, Künftiges, Gegenwärtiges

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Vergangene und künftige Körperlichkeit, ihr Mönche, ist vergänglich—leidvoll—Nicht-Ich. Was soll man da erst von der gegenwärtigen sagen! So erkennend, ihr Mönche, hat der erfahrene, edle Jünger kein Verlangen nach vergangener Körperlichkeit, findet kein Gefallen an künftiger Körperlichkeit, und zur Abwendung, Entsüchtung von gegenwärtiger Körperlichkeit, zu ihrer Aufhebung dient sein Wandel.

Vergangenes und künftiges Gefühl—Wahrnehmung—Gestaltungen—Bewusstsein sind vergänglich—leidvoll—Nicht-Ich. Was soll man da erst vom gegenwärtigen sagen! So erkennend, ihr Mönche, hat der erfahrene, edle Jünger kein Verlangen nach vergangenem (Gefühl...) Bewusstsein, findet kein Gefallen an künftigem Bewusstsein, und zur Abwendung, Entsüchtung von gegenwärtigem Bewusstsein, zu seiner Aufhebung dient sein Wandel.“