Saṃyutta Nikaya 25

Eintritt in den Bereich der Edlen

1. Auge

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Das Auge, ihr Mönche, ist vergänglich, wandelbar, veränderlich. Das Ohr, die Nase, die Zunge, der Leib und der Geist sind vergänglich, wandelbar, veränderlich.

Wer so in diesen Dingen Vertrauen hat, ihr Mönche, so davon überzeugt ist, der wird ein Vertrauen-Ergebener (saddhānusārī) genannt; betreten hat er die Rechte Bahn, betreten hat er den Bereich Hoher Menschen , hinter sich gelassen den Bereich der Weltmenschen. Unfähig ist er, eine Tat zu begehen, der zufolge er in der Hölle, im Tierschoß, in der Geisterwelt geboren werden könnte; unfähig ist er abzuscheiden, bevor er das Ziel des Stromeintritts verwirklicht hat.

Wer nun, ihr Mönche, diese Dinge so verstanden hat, daß sie ihm in gewissem Maße klar werden, der wird ein Wahrheit-Ergebener (dhammānusārī) genannt; betreten hat er die Rechte Bahn, betreten hat er den Bereich Hoher Menschen, hinter sich gelassen den Bereich der Weltmenschen. Unfähig ist er, eine Tat zu begehen, der zufolge er in der Hölle, im Tierschoß, in der Geisterwelt geboren werden könnte; unfähig ist er abzuscheiden, bevor er das Ziel des Stromeintritts verwirklicht hat.

Wer, ihr Mönche, diese Dinge so versteht und erkennt, der wird ‚in den Strom eingetreten‘ genannt; niederen Welten ist er nicht mehr verfallen, gesichert ist er, der Erleuchtung entgegengehend.“

sappurisa-bhūmi, ‚der Bereich guter Menschen.‘ wohl gleichbedeutend mit ariya-bhūmi, ‚Stätte oder Bereich der Edlen.‘ die auf dem Wege zur Heiligkeit sind oder diese erreicht haben.