Saṃyutta Nikaya 27

Befleckungen

1. Auge

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Was da, ihr Mönche, Willensgier zum Auge ist—zum Ohr—zur Nase—zur Zunge—zum Leib—zum Geist: eine Befleckung des Geistes ist dies.

Wenn nun, ihr Mönche, ein Mönch in diesen sechs Fällen (solche) Befleckung seines Geistes aufgegeben hat zur Entsagung geneigt ist dann sein Geist; und ein durch Entsagung völlig entfalteter Geist erweist sich als fähig zum Werk bei den durch tiefe Erkenntnis zu verwirklichenden Dingen.“