Saṃyutta Nikaya 28

Sāriputta

4. Die vierte Vertiefung

So habe ich gehört. Einst weilte der Ehrwürdige Sāriputta zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Es hatte sich da der Ehrwürdige Sāriputta am Morgen angekleidet, und mit Gewand und Schale versehen betrat er Sāvatthī um Almosenspeise.

Nachdem er dort um Almosenspeise gegangen war, begab er sich nach Rückkehr vom Almosengang, nach Beendigung des Mahles in den Dunklen Wald, um den Tag über dort zu weilen.

In den Dunklen Wald hineingegangen, setzte er sich am Fuß eines Baumes nieder, um den Tag dort zu verbringen.

Am Abend, nachdem er sich aus der Zurückgezogenheit erhoben hatte, begab sich der Ehrwürdige Sāriputta (wieder) zum Jeta-Hain, zum Kloster Anāthapindikas.

Es sah da der Ehrwürdige Ananda den Ehrwürdigen Sāriputta schon von weitem kommen und sprach dann also zu ihm: „Heiter sind deine Gesichtszüge, Bruder Sāriputta, rein und lauter ist die Farbe deines Antlitzes! In welcher geistigen Weilung weilte wohl heute der Ehrwürdige Sāriputta?

„Nach Überwindung von Wohlgefühl und Schmerz, nach schon vorherigem Enden von Frohsinn und Trübsinn, weilte ich, o Bruder, im Besitz der leidlos-freudlosen, mit der völligen Lauterkeit der mit Gleichmut-Achtsamkeit ausgestatteten vierten Vertiefung. Doch nicht, o Bruder, war mir also zumute: ‚Ich trete ein in die vierte Vertiefung‘ oder ‚Ich bin in die vierte Vertiefung eingetreten‘ oder ‚Ich habe mich aus der vierten Vertiefung erhoben‘.“