Saṃyutta Nikaya 28

Sāriputta

8. Das Gebiet der Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung

So habe ich gehört. Einst weilte der Ehrwürdige Sāriputta zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Es hatte sich da der Ehrwürdige Sāriputta am Morgen angekleidet, und mit Gewand und Schale versehen betrat er Sāvatthī um Almosenspeise.

Nachdem er dort um Almosenspeise gegangen war, begab er sich nach Rückkehr vom Almosengang, nach Beendigung des Mahles in den Dunklen Wald, um den Tag über dort zu weilen.

In den Dunklen Wald hineingegangen, setzte er sich am Fuß eines Baumes nieder, um den Tag dort zu verbringen.

Am Abend, nachdem er sich aus der Zurückgezogenheit erhoben hatte, begab sich der Ehrwürdige Sāriputta (wieder) zum Jeta-Hain, zum Kloster Anāthapindikas.

Es sah da der Ehrwürdige Ananda den Ehrwürdigen Sāriputta schon von weitem kommen und sprach dann also zu ihm: „Heiter sind deine Gesichtszüge, Bruder Sāriputta, rein und lauter ist die Farbe deines Antlitzes! In welcher geistigen Weilung weilte wohl heute der Ehrwürdige Sāriputta?

„Nach völligem Überschreiten des Gebietes der Nichtirgendetwasheit weilte ich, o Bruder, im Besitz des Gebietes der Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung. Doch nicht, o Bruder, war mir also zumute: ‚Ich trete ein in das Gebiet der Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung‘ oder ‚Ich bin in das Gebiet der Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung eingetreten‘ oder ‚Ich habe mich aus dem Gebiet der Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung erhoben‘.“