Saṃyutta Nikaya 29

Von den Schlangen-Dämonen

11–50. Der Gabenspender

(Die zehn Arten der Gaben, verbunden mit den vier Entstehungsweisen der Schlangendämonen ergeben, einzeln gezählt, die vierzig Texte 11–50.)

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.

Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: „Was ist die Ursache, o Herr, was ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der ei-geborenen—mutterschoß-geborenen—feuchtigkeits-geborenen—geist-erzeugten Schlangendämonen erscheint?“

„Da betätigt sich einer, o Mönch, in Werken, Worten und Gedanken in zweierlei Weise. Der hat nun gehört: ‚Die ei-geborenen ... Schlangendämonen besitzen langes Leben, Schönheit und sind reich an Glück.‘

Dieser denkt dann: ‚O daß ich doch nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der ei-geborenen ... Schlangendämonen erscheinen möchte!‘

Dieser gibt nun Speise, gibt Trank, gibt Kleidung, gibt Wagen, gibt Kränze, gibt Wohlgerüche, gibt Salben, gibt Ruhelager, gibt Behausung, gibt Beleuchtung. Nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, erscheint er dann in der Gemeinschaft der ei-geborenen... Schlangendämonen.

Dies ist die Ursache, o Mönch, dies ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der ei-geborenen ... Schlangendämonen erscheint.“