Saṃyutta Nikaya 29

Von den Schlangen-Dämonen

3–6. Uposatha I–IV

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.

Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: „Was ist da wohl die Ursache, o Herr, was ist der Grund, daß da einige ei-geborene, (Rede 4:) mutterschoß-geborene, (Rede 5:) feuchtigkeits-geborene, (Rede 6:) geist-erzeugte Schlangendämonen den Feiertag (uposatha) begehen und (später) ihres Körpers ledig werden ?“

„Da denken, o Mönch, einige ei-geborene ... Schlangendämonen so bei sich: ‚Wir haben uns da früher in zweierlei Weise in Werken betätigt, in zweierlei Weise in Worten betätigt, in zweierlei Weise in Gedanken betätigt. Uns so betätigend sind wir nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der ei-geborenen ... Schlangendämonen erschienen.

Wenn wir nun jetzt einen guten Wandel in Werken führen, einen guten Wandel in Worten, einen guten Wandel im Geiste, dann würden wir nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, auf guter Daseinsfährte, in himmlischer Welt erscheinen.

Wohlan, so lasset uns denn jetzt einen guten Wandel in Werken üben, guten Wandel in Worten, guten Wandel in Gedanken!‘

Dies ist die Ursache, o Mönch, dies ist der Grund, daß da einige ei-geborene—mutterschoß-geborene—feuchtigkeits-geborene—geist-erzeugte Schlangendämonen den Feiertag (uposatha) begehen und (später) ihres Körpers ledig werden.“