Saṃyutta Nikaya 29

Von den Schlangen-Dämonen

7–10. Man hat gehört... I–IV

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.

Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: „Was ist wohl die Ursache, o Herr, was ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der ei-geborenen—mutterschoß-geborenen—feuchtigkeits-geborenen—geist-erzeugten Schlangendämonen erscheint?“

„Da betätigt sich einer, o Mönch, in Werken, Worten und Gedanken in zweierlei Weise. Der hat da nun gehört: ‚Die ei-geborenen—mutterschoß-geborenen—feuchtigkeits-geborenen—geist-erzeugten Schlangendämonen besitzen langes Leben, Schönheit und sind reich an Glück.‘

Dieser denkt dann: ‚O daß ich doch nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der eigeborenen ... Schlangendämonen erscheinen möchte!‘

Der erscheint dann nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der ei-geborenen ... Schlangendämonen.

Dies ist die Ursache, o Mönch, dies ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der ei-geborenen—mutterschoß-geborenen—feuchtigkeits-geborenen—geist-erzeugten Schlangendämonen erscheint.“