Saṃyutta Nikaya 3

Von den Kosala

16. Dhītā Sutta, Die Tochter

Schauplatz ist Sāvatthī.

Da nun begab sich der König Pasenadi, der Kosala, dorthin, wo sich der Erhabene befand, und nachdem er sich dorthin begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, setzte er sich zur Seite nieder.

Da nun begab sich irgend ein Mann dorthin, wo sich der König Pasenadi, der Kosala, befand. Nachdem er sich dorthin begeben, meldete er dem König Pasenadi, dem Kosala, ins Ohr: „Königin Mallikā, Majestät, hat eine Tochter geboren.“

Auf dieses Wort hin war der König Pasenadi, der Kosala, mißmutig.

Wie da nun der Erhabene den König Pasenadi, den Kosala, mißmutig sah, sprach er bei dieser Gelegenheit die folgenden Strophen:

„Eine einzelne Frau ist mehr wert, als ein Mann, o Männergebieter,
(Wenn sie) klug (ist), sittsam, die Schwiegermutter vergötternd, dem Gatten treu ergeben.

Der Mann, der von solcher (Frau) geboren wird, wird ein Held, ein Herr der Welt;
Der Sohn einer solchen guten Gattin kann auch ein Königreich beherrschen.“