Saṃyutta Nikaya 3

Von den Kosala

17. Unermüdlichkeit (1)

Ort der Begebenheit Sāvatthī.

Er setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend sprach dann der König Pasenadi, der Kosala, zu dem Erhabenen also: „Gibt es nun wohl, Herr, eine Eigenschaft, die beiderlei segen umfaßt, segen für das gegenwärtige Leben und für das künftige Dasein?“

„Es gibt, o Großkönig, eine Eigenschaft, die beiderlei Segen umfaßt, Segen für das gegenwärtige Leben und für das künftige Dasein.“

„Welches ist aber, Herr, die eine Eigenschaft, die beiderlei Segen umfaßt, Segen für das gegenwärtige Leben und für das künftige Dasein?“

„Unermüdlichkeit, o Großkönig, ist die eine Eigenchaft, die beiderlei Segen umfaßt, Segen für das gegenwärtige Leben und für das künftige Dasein. Wie nämlich, o Großkönig, alle die verschiedenen Fußspuren der (auf dem Erdboden) sich bewegenden Lebewesen, die es gibt, in der Fußspur des Elefanten ufnahme finden—die Fußspur des Elefanten wird die erste unter ihnen genannt, eben wegen dieser Größe—ebenso umfaßt, o Großkönig, die eine Eigenschaft beiderlei Segen, Segen für das gegenwärtige Leben und für das künftige Dasein.

Zusammen mit dem, der nach langem Leben, Gesundheit, Schönheit,
nach dem Himmel, nach vornehmer Abkunft,
Nach besonderen fortlaufenden Liebesfreuden verlangt,
Rühmen die Weisen die Unermüdlichkeit bei verdienstvollen Handlungen.

Der Weise, der unermüdlich ist, erlangt beiderlei Segen:
Segen im gegenwärtigen Leben und Segen fürs künftige Dasein.
Weil er den Segen gewinnt, darum heißt der Ausdauernde ein Weiser.“