Saṃyutta Nikaya 3

Von den Kosala

3. Der König

Ort der Begebenheit: Sāvatthī.

Zur Seite sitzend sprach da der König Pasenadi, der Kosala, zu dem Erhabenen also: „Gibt es wohl für den, der geboren ist, etwas anderes außer Alter und Tod?“

„Es gibt da, o Großkönig, nichts außer Alter und Tod.

Was da, o Großkönig, die großmächtigen Edelleute sind, die wohlhabenden, reichen, begüterten, die viel Gold und Silber, viel Vermögensunterhalt, viel Geld und Geldeswert besitzen—auch für sie, die geboren sind, gibt es nichts außer Alter und Tod.

Was da, o Großkönig, die großmächtigen Brahmanas und die großmächtigen Hausväter sind, die wohlhabenden, reichen, begüterten, die viel Gold und Silber, viel Vermögensunterhalt, viel Geld und Geldeswert besitzen,—auch für sie, die geboren sind, gibt es nichts außer Alter und Tod.

Was da, o Großkönig, die Bhikkhus sind, die Vollendeten, bei denen die weltlichen Einflüsse vernichtet sind, die ihre Laufbahn abgeschlossen, ihre Aufgabe erfüllt, ihre Last abgeworfen und das wahre Heil erreicht haben, bei denen die Fesseln des Seins beseitigt sind, die durch vollkommene Erkenntnis erlöst sind,—bei diesen ist dieser ihr Körper dem Gesetze der Auflösung, dem Gesetze des Abwerfens unterworfen.

Alt werden fürwahr die Königswagen die schön bemalten,
Auch der Leib kommt ins Alter;
Aber der Zustand der Frommen kommt nicht ins Alter:
Die Frommen verkünden es zusammen mit den Frommen.“