Saṃyutta Nikaya 3

Von den Kosala

7. Gericht

Zur Seite sitzend sprach da der König Pasenadi, der Kosala, zu dem Erhabenen also:

„Wenn ich da, Herr, zu Gericht sitze, sehe ich großmächtige Edelleute, großmächtige Brahmanas, großmächtige Hausväter, wohlhabende, reiche, begüterte, die viel Gold und Silber, viel Vermögensunterhalt, viel Geld und Geldeswert besitzen, wie sie sinnlicher Genüsse wegen, um sinnlicher Genüsse willen, zur Erzielung sinnlicher Genüsse bewußt lügnerisch reden. Da, Herr dachte ich also: Genug jetzt mit meiner Rechtsprechung. Mein trefflicher Freund soll jetzt mit seiner Rechtsprechung sich hervortun.“

„Die großmächtigen Edelleute, o Großkönig, die großmächtigen Brāhmanas, die großmächtigen Hausväter, die wohlhabenden, reichen, begüterten, die viel Gold und Silber, viel Vermögensunterhalt, viel Geld und Geldeswert besitzen, wenn sie sinnlicher Genüsse wegen, um sinnlicher Genüsse willen, zur Erzielung sinnlicher Genüsse bewußt lügnerisch reden, so wird das ihnen lange Zeit zu Unheil und Leiden gereichen.

Die da Wohlgefallen finden an den Freuden sinnlicher Lust,
gierig nach sinnlichen Genüssen, an sie gefesselt:
Die merken ihren Fehltritt nicht,
(so wenig) wie die Fische die ausgelegte Reuse.
Später wird’s ihnen schmerzlich; denn die Folgen davon sind übel.“