Saṃyutta Nikaya 30

Von den „Greifen“

2. Sie tragen fort...

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Vier Entstehungsweisen gibt es, o Mönche, für die Greifen. Welche vier? Es gibt aus dem Ei geborene, aus dem Mutterschoß geborene, aus Feuchtigkeit geborene und geisterzeugte Greifen.

Es können, ihr Mönche, ei-geborene Greifen die ei-geborenen Schlangendämonen forttragen, nicht aber die mutterschoß-geborenen, feuchtigkeits-geborenen und geisterzeugten Schlangendämonen.

Es können, ihr Mönche, die mutterschoß-geborenen Greifen die ei-geborenen und mutterschoß-geborenen Schlangendämonen forttragen, nicht aber die feuchtigkeits-geborenen und geist-erzeugten Schlangendämonen.

Es können, ihr Mönche, die feuchtigkeits-geborenen Greifen die ei-geborenen, mutterschoß-geborenen und feuchtigkeits-geborenen Schlangendämonen forttragen, nicht aber die geist-erzeugten Schlangendämonen.

Es können, ihr Mönche, die geist-erzeugten Greifen die ei-geborenen, mutterschoß-geborenen, feuchtigkeits-geborenen und geist-erzeugten Schlangendämonen forttragen.

Dies, o Mönche, sind die vier Entstehungsweisen der Greifen.“