Saṃyutta Nikaya 31

Von der „Gandharven-Schar“

2. Guter Wandel

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.

Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: „Was ist die Ursache, o Herr, was ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter erscheint?“

„Da führt einer, o Mönch, einen guten Wandel in Werken, Worten und Gedanken. Der hat da nun gehört: ‚Die zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter besitzen langes Leben, Schönheit und sind reich an Glück.‘

Dieser denkt dann: ‚O daß ich doch nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter erscheinen möchte!‘—Der erscheint dann nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter.

Dies, o Mönch, ist die Ursache, dies ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter erscheint.“