Saṃyutta Nikaya 31

Von der „Gandharven-Schar“

3–12. Der Geber

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.

Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: „Was ist die Ursache, o Herr, was ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der im Wurzel-Duft lebenden Götter erscheint—in der Gemeinschaft der im Kernholz-Duft lebenden Götter—in der Gemeinschaft der im Grünholz-Duft—im Baumrinden-Duft—im Borken-Duft—im Blätter-Duft—im Blüten-Duft—im Früchte-Duft—im Saft-Duft—im allgemeinen Duft lebenden Götter erscheint?“

„Da führt einer, o Mönch, einen guten Wandel in Werken, Worten und Gedanken. Der hat nun gehört: ‚Die im Wurzel-Duft ... lebenden Götter besitzen langes Leben, Schönheit und sind reich an Glück.‘

Dieser denkt dann: ‚O daß ich doch nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der im Wurzel-Duft ... im allgemeinen Duft lebenden Götter erscheinen möchte!‘ Der wird nun ein Geber von Wurzel-Düften ... allgemeinen Düften. Und nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, erscheint er dann in der Gemeinschaft der im Wurzel-Duft ... lebenden Götter.

Dies ist die Ursache, o Mönch, dies ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der im Wurzel-Duft ... im allgemeinen Duft lebenden Götter erscheint.“