Saṃyutta Nikaya 35

Salāyatana

43–52. Von Unbeständigkeit ausgehend

Das hab ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthi, im Siegerwalde, im Garten Anāthapindikos. Dort nun wandte sich der Erhabene an die Mönche:

„Unbeständig ist alles, leidvoll, nicht das Ich ist alles. Alles muß überblickt werden, durchschaut werden, überwunden werden, verwirklicht werden, durch übersinnlichen Überblick durchschaut werden. Alles ist Heimsuchung. Alles ist Verhängnis. Und was, ihr Mönche? Die ganze Sechsheit mit ihrem Zubehör.

So sehend, findet der erfahrene edle Jünger nichts daran. Nichts daran findend, wird er entreizt. Durch die Entreizung wird er erlöst: ‚Im Erlösten ist die Erlösung.‘ erkennt er: ‚Versiegt ist die Geburt, vollendet der Brahma-Wandel, gewirkt das Werk, nichts Höheres gibt es über dieses hier‘ versteht er da.“