Saṃyutta Nikaya 4

Vom Māra

14. Passend

Einstmals weilte der Erhabene in dem Gebiet der Kosala in dem Brahmanendorfe Ekasālā. Zu jener Zeit aber predigte der Erhabene, von einer großen Laiengefolgschaft umgeben, seine Lehre.

Da nun kam Māra, dem Bösen, folgender Gedanke: „Da predigt der Samana Gotama, von einer großen Laiengefolgschaft umgeben, seine Lehre. Wie wäre es, wenn ich mich jetzt dorthin begäbe, wo der Samana Gotama sich befindet, um sie irre zu führen.“

Da nun begab sich Māra, der Böse dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben hatte, redete er den Erhabenen mit der Strophe an:

„Das ist nicht passend für dich, daß du einen anderen belehrst.
An Zuneigung und Abneigung sollst du nicht haften, indem du solches tust.“

„Über sein Heil erbarmt sich der Erleuchtete, wenn er einen anderen belehrt;
Von Zuneigung und Abneigung ist losgelöst ein Tathāgata.“

Da merkte Māra, der Böse: es kennt mich der Erhabene, es kennt mich der Führer auf dem Heilspfad, und verschwand auf der Stelle leidvoll und betrübt.