Saṃyutta Nikaya 4

Vom Māra

15. Das Denken

Also habe ich vernommen. Einstmals weilte der Erhabene im Jetahaine, im Parke des Anāthapindiika.

Da nun begab sich Māra, der Böse, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben hatte, redete er den Erhabenen mit der Strophe an:

„Die geistige Fessel, die da im Luftraum schwebt:
Mit dieser will ich dich binden; nicht kannst du von mir loskommen, o Samana.“

„Formen, Töne, Geschmäcke, Gerüche, Tastgefühle, was den Sinn ergötzt,
Danach hege ich kein Begehren mehr; du bist geschlagen, Todbringer.“

Da merkte Māra, der Böse: es kennt mich der Erhabene, es kennt mich der Führer auf dem Heilspfad, und verschwand auf der Stelle leidvoll und betrübt.