Saṃyutta Nikaya 4

Vom Māra

7. Er schläft

Einstmals weilte der Erhabene in Rājagaha, im Bambushain, im Kalandakanivāpa.

Da nun ging der Erhabene, nachdem er die lange Nacht hindurch im Freien auf und abgegangen war, um die Zeit, da die Nacht licht wird, in den Vihāra, und nachdem er die Füße gereinigt hatte, nahm er, auf der rechten Seite ruhend, die Löwenlage ein, Fuß auf Fuß legend, besonnen und voll bewußt, den Gedanken an das Wiederaufstehen erwägend.

Da nun begab sich Māra, der Böse, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben hatte, redete er den Erhabenen mit der Strophe an:

„Warum schlummerst du, warum schläfst du?
Warum schläfst du hier, wie ein schlecht ernährter Sklave?
In dem Gedanken: leer ist das Haus, schlummerst du.
Warum schlummerst du hier, da doch die Sonne aufgegangen?“

Wer kein fesselndes Verlangen hat,
Keinen Durst, der ihn wohin führte:
Nach Vernichtung aller Lebensnotwendigkeiten
Schlummert der Erleuchtete. Was hast du hier zu schaffen, Māra?“