Saṃyutta Nikaya 45

Pfad

77–90. Ein Ding II

In Sāvatthi.

„Nicht kenne ich, ihr Mönche, ein anderes Ding, wodurch der nicht erschienene edle achtfältige Pfad erscheint oder der erschienene zur völligen Entfaltung gelangt als

Freundschaft mit Guten, Bewährung in Tugend, Bewährung im Willen, Selbstbewährung, Bewährung in Ansicht, Bewährung im Ernst, Bewährung in gründlicher Aufmerksamkeit.

Von einem Mönch, dem dies eignet, ihr Mönche, steht zu erwarten, daß er den noch nicht erschienenen edlen achtfältigen Pfad entfalten und ausbilden wird. Und wie?

Da entfaltet der Mönch rechte Erkenntnis bis rechte Einigung, auf Einsamkeit gestützt, auf Entreizung gestützt, auf Auflösung gestützt, die in Loslassen übergehen.

Oder er entfaltet rechte Erkenntnis bis rechte Einigung, die die Wegführung von Reiz, Abwehr und Verblendung zum Endziel haben.“