Saṃyutta Nikaya 46

Erwachungsglieder

39. Der Baum

In Sāvatthi.

„Es gibt, ihr Mönche, große Bäume: Aus kleinem Samen erwachsen, nehmen sie große Gestalt an und überwuchern andere Bäume, so daß die überwucherten Bäume zusammengebrochen, gebrochen, zu Fall gebracht daliegen. Und welches sind diese Bäume? Es sind der Bodhibaum einerseits und die Luftwurzelfeige, die Parasitenfeige, die Bündelfeige, die Zeder und der Holzapfel.

Ebenso nun auch, ihr Mönche, hat da ein Sohn aus geordneter Familie Sinnenbegehren gleich welcher Art aufgegeben und ist aus dem Hause fort in die Hauslosigkeit gezogen. Nun aber durch Sinnenbegehren gleich welcher Art oder durch noch Schlimmeres zusammengebrochen, gebrochen, zu Fall gebracht, liegt er da.

Fünf sind es, ihr Mönche, der Hindernisse, der Hemmungen, die das Gemüt überwuchern und die Weisheit kraftlos machen. Welche fünf? Wunscheswille, Haß, matte Müde, Erregung und Unruhe, Zweifel.

Sieben Erwachungsglieder, ihr Mönche, sind ohne Hindernisse, ohne Hemmungen, überwuchern nicht das Gemüt, sondern führen, entfaltet und ausgebildet, zur Verwirklichung der Frucht der Wissenserlösung. Welche sieben? Die Erwachungsglieder: Achtsamkeit, Lehrergründung, Tatkraft, Entzücken, Gestilltheit, Einigung, Gleichmut.“