Saṃyutta Nikaya 47

Pfeiler der Achtsamkeit

35. Achtsam II

In Sāvatthi.

„Achtsam, ihr Mönche, soll der Mönch verweilen, klar bewußt. Das lehre ich euch. Und wie ist der Mönch achtsam?

Da wacht der Mönch beim Körper über den Körper, bei den Gefühlen über die Gefühle, beim Bewusstsein über das Bewusstsein, bei den Geistesformationen über die Geistesformationen, unermüdlich, klar bewußt, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Trübsinns. So ist, ihr Mönche, der Mönch achtsam.

Und wie ist, ihr Mönche, der Mönch klar bewußt?

Da steigen einem Mönch wissentlich Gefühle auf, halten an und gehen unter, steigen wissentlich Gedanken auf, halten an und gehen unter, steigen wissentlich Wahrnehmungen auf, halten an und gehen unter.

So ist, ihr Mönche, der Mönch klar bewußt. Achtsam, ihr Mönche, möge der Mönch verweilen und klar bewußt: das lehr, ich euch.“