Saṃyutta Nikaya 48

Fähigkeiten

11. Erlangen

„Was ist, ihr Mönche, die Fähigkeit des Vertrauens?

Da hat, ihr Mönche, der edle Jünger Vertrauen. Er traut der Wachheit des Vollendeten: Das ist der Erhabene, Heilige, Vollkommen Erwachte, der Wissens- und Wandels-Bewährte, der Willkommene, der Welt Kenner, der unübertreffliche Lenker der zu erziehenden Menschen, der Meister der Götter und Menschen, der Erwachte, der Erhabene. Das nennt man, ihr Mönche, die Fähigkeit des Vertrauens.

Und was ist, ihr Mönche, die Fähigkeit der Tatkraft?

Was man, ihr Mönche, an Tatkraft erlangt, wenn man sich bei den vier rechten Kämpfen einsetzt, das nennt man, ihr Mönche, die Fähigkeit der Tatkraft.

Und was ist, ihr Mönche, die Fähigkeit der Achtsamkeit?

Was man, ihr Mönche, an Achtsamkeit erlangt, wenn man sich bei den vier Pfeilern der Achtsamkeit einsetzt, das nennt man, ihr Mönche, die Fähigkeit der Achtsamkeit.

Und was ist, ihr Mönche, die Fähigkeit der Einigung?

Da erlangt, ihr Mönche, der edle Jünger Einigung, erlangt Einheit des Herzens, weil er das Loslassen zum zentralen Ansatzpunkt gemacht hat. Das nennt man, ihr Mönche, die Fähigkeit der Einigung.

Und was ist, ihr Mönche, die Fähigkeit der Weisheit?

Da ist, ihr Mönche, der edle Jünger weise, mit der Weisheit begabt, die Aufgang und Untergang sieht, der edlen, durchbohrenden, die zur völligen Leidensversiegung ausreicht. Das wird, ihr Mönche, die Fähigkeit der Weisheit genannt.“