Saṃyutta Nikaya 52

Anuruddha

22–24. Pubbenivāsa, Dibbacakkhu, Āsavakkhaya Sutta

Zu einer Zeit weilte der Ehrwürdige Anuruddho zu Sāvatthi im Siegerwalde im Garten Anāthapindikos. Da nun begaben sich einige Mönche dorthin, wo der Ehrwürdige Anuruddho weilte, wechselten höflichen Gruß und freundliche denkwürdige Worte und setzten sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend, wandten sie sich an den Ehrwürdigen Anuruddha:

„Welche Dinge hat der Ehrwürdige Anuruddho entfaltet und ausgebildet, um großen Überblick zu erlangen?“

„Vier Dinge, ihr Brüder, habe ich entfaltet und ausgebildet, um großen Überblick zu erlangen. Welche vier?

Da weile ich so, daß ich beim Körper über den Körper wache, bei den Gefühlen über die Gefühle, beim Herzen über das Herz (Bewusstsein), bei den Erscheinungen über die Erscheinungen ( sankhāra ), unermüdlich, klar bewußt, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Trübsinns.

Durch Entfaltung und Ausbildung, ihr Brüder, dieser vier Pfeiler der Achtsamkeit habe ich großen Überblick erlangt.

Durch Entfaltung und Ausbildung, ihr Brüder, dieser vier Pfeiler der Achtsamkeit besitze ich die drei Wissen.“

(Entbehrlich.)