Saṃyutta Nikaya 52

Anuruddha

3. Sutanu

Zu einer Zeit weilte der Ehrwürdige Anuruddho bei Sāvatthi am Ufer der Sutanu. Da nun begaben sich einige Mönche dorthin, wo der Ehrwürdige Anuruddho weilte, wechselten höflichen Gruß und freundliche denkwürdige Worte und setzten sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend, wandten sich jene Mönche an den Ehrwürdigen Anuruddho:

„Welche Dinge hat der Ehrwürdige Anuruddho entfaltet und ausgebildet, um großen Überblick zu erlangen?“

„Die vier Pfeiler der Achtsamkeit, Brüder, habe ich entfaltet und ausgebildet, um großen Überblick zu erlangen. Welche vier?

Da weile ich, Brüder, beim Körper in der Betrachtung des Körpers, bei den Gefühlen in der Betrachtung der Gefühle, beim Herzen über das Herz (Bewusstsein), bei den Erscheinungen über die Erscheinungen ( sankhāra ), unermüdlich, klar bewußt, achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Trübsinns.

Diese vier Pfeiler der Achtsamkeit, ihr Brüder, habe ich entfaltet und ausgebildet, um großen Überblick zu erlangen. Und weil ich diese vier Pfeiler der Achtsamkeit entfaltet und ausgebildet habe, kann ich niedere Eigenschaften als nieder, mittlere Eigenschaften als mittlere und vorzügliche Eigenschaften als vorzüglich erkennen.“