Saṃyutta Nikaya 55

Stromeintritt

31–33. Flut I–III

In Sāvatthi.

„Vier Fluten des Verdienstes, ihr Mönche, Fluten des Heilsamen, Nahrungen des Wohles gibt es. Welche vier?

Da ist, ihr Mönche, ein edler Jünger mit unbeirrbarer Klarheit dem Erwachten nachgefolgt. Das ist die erste Flut des Verdienstes, Flut des Heilsamen, eine Nahrung des Wohles. Da ist, ihr Mönche, ein edler Jünger mit unbeirrbarer Klarheit der Lehre nachgefolgt. Das ist die zweite Flut des Verdienstes, Flut des Heilsamen, eine Nahrung des Wohles.

Da ist, ihr Mönche, ein edler Jünger mit unbeirrbarer Klarheit der Jüngerschaft nachgefolgt. Das ist die dritte Flut des Verdienstes, Flut des Heilsamen, eine Nahrung des Wohles.

Da ist, ihr Mönche, ein edler Jünger, den Tugenden, die den Edlen lieb sind, nachgefolgt. Das ist die vierte Flut des Verdienstes, Flut des Heilsamen, eine Nahrung des Wohles. Oder:

Da lebt, ihr Mönche, ein edler Jünger im Hause im Gemüte dem Übel des Geizes entgangen: Er spürt das Befreiende am Zurücktreten, hat offene Hände, hat Lust am Loslassen, ist offen für Bitten, hat Lust am Verteilen von Gaben. Das ist die vierte Flut des Verdienstes, Flut des Heilsamen, eine Nahrung des Wohles. Oder:

Er ist weise der Weisheit nachgefolgt, die Aufgang und Untergang sieht, der edlen, durchbohrenden, die zur völligen Leidensversiegung ausreicht. Das ist die vierte Flut des Verdienstes, Flut des Heilsamen, eine Nahrung des Wohles.“