Saṃyutta Nikaya 55

Stromeintritt

34–35. Der Götterpfad I–II

In Sāvatthi.

„Vier Götterpfade zu den Göttern gibt es, ihr Mönche, zur Läuterung der ungeläuterten Wesen, zur völligen Reinigung der noch nicht völlig gereinigten Wesen. Welche vier?

Da ist, ihr Mönche, der edle Jünger mit unbeirrbarer Klarheit dem Erwachten nachgefolgt. Das ist der erste Götterpfad zu den Göttern, zur Läuterung der ungeläuterten Wesen, zur völligen Reinigung der noch nicht völlig gereinigten Wesen.

Da ist, ihr Mönche, der edle Jünger mit unbeirrbarer Klarheit der Lehre nachgefolgt. Das ist der zweite Götterpfad zu den Göttern, zur Läuterung der ungeläuterten Wesen, zur völligen Reinigung der noch nicht völlig gereinigten Wesen.

Da ist, ihr Mönche, der edle Jünger mit unbeirrbarer Klarheit der Jüngerschaft nachgefolgt. Das ist der dritte Götterpfad zu den Göttern, zur Läuterung der ungeläuterten Wesen, zur völligen Reinigung der noch nicht gereinigten Wesen.

Da ist, ihr Mönche, der edle Jünger den Tugenden nachgefolgt, die den Edlen lieb sind. Das ist der vierte Götterpfad zu den Göttern, zur Läuterung der ungeläuterten Wesen, zur völligen Reinigung der noch nicht völlig gereinigten Wesen.

Der führt sich vor Augen: ‚Was ist nun der Götterpfad zu den Göttern?‘ Da erkennt er: ‚Freiheit von Beschwer ist das Höchste bei denen, die jetzt Götter sind, so hab ich gehört.‘ Und wenn ich nun niemand beschwere, weder Schwache noch Starke, dann folge ich weiter den Eigenschaften des Götterpfades nach.“