Saṃyutta Nikaya 56

Wahrheit

49. Sineru I

„Gleichwie, ihr Mönche, wenn ein Mann auf dem Sineru, dem König der Berge, sieben bohnengroße Kiesel hinlegen würde. Was meint ihr da, ihr Mönche, was mehr ist, diese sieben dort hingelegten bohnengroßen Kiesel oder der Sineru, der König der Berge?“

„Größer ist, o Herr, dies, nämlich der Sineru, der König der Berge. Gering sind die 7 dort hingelegten bohnengroßen Kiesel. Sie zählen nicht, sie können überhaupt nicht verglichen werden. Sie sind nicht ein Bruchteil des Sineru, des Königs der Berge, gegenüber den dort niedergelegten 7 bohnengroßen Kieseln.“

„Ebenso nun auch, ihr Mönche, hat ein edler Jünger, der in Ansicht bewährt ist, eine Person, die die Zeit gemeistert hat, viel mehr Leiden versiegt und aufgebracht, wenig nur ist noch übrig: es zählt nicht, kann überhaupt nicht verglichen werden. Es ist nicht ein Bruchteil gegenüber der früheren Leidensmasse, die versiegt und aufgebraucht ist, nämlich höchstens noch 7 Leben für den, der erkennt: ‚Das ist das Leiden, das ist die Leidensentwicklung, das ist die Leidensauflösung, das ist das zur Leidensauflösung führende Vorgehen.‘ Da habt ihr euch, meine Mönche, dafür anzustrengen.“