Saṃyutta Nikaya 56

Wahrheit

50. Sineru II

„Gleichwie, ihr Mönche, wenn der Sineru, der König der Berge, verschwunden und aufgebracht wäre, ausgenommen 7 bohnengroße Kiesel, was meint ihr da, ihr Mönche, was wäre mehr, der verschwundene und aufgebrauchte Sineru, der König der Berge, oder die übrig gebliebenen 7 bohnengroßen Kiesel?“

„Größer ist, o Herr, dies, nämlich der verschwundene und aufgebrauchte Sineru, der König der Berge; gering sind die übrig gebliebenen 7 bohnengroßen Kiesel. Sie zählen nicht, sie können überhaupt nicht verglichen werden. Sie sind nicht ein Bruchteil: Der Verschwundene und aufgebrauchte Sineru, der König der Berge, gegenüber den übrig gebliebenen 7 bohnengroßen Kieseln.“

„Ebenso nun auch, ihr Mönche, hat ein edler Jünger, der in Ansicht bewährt ist, eine Person, die die Zeit gemeistert hat, viel mehr Leiden versiegt und aufgebraucht. Wenig nur ist noch übrig, es zählt nicht, es kann nicht verglichen werden. Es ist nicht ein Bruchteil gegenüber der früheren Leidensmasse, die versiegt und aufgebracht ist, nämlich höchstens noch 7 Leben für den, der erkennt: ‚Das ist das Leiden, das ist die Leidensentwicklung, das ist die Leidensauflösung, das ist das zur Leidensauflösung führende Vorgehen‘.

Da habt ihr euch, meine Mönche, dafür anzustrengen.“