Saṃyutta Nikaya 7

Von den Brāhmanas

17. Navakammika

Einstmals weilte der Erhabene im Lande der Kosala in einem Haine.

Zu jener Zeit aber ließ der Brahmane Navakammika Bhāradvāja in jenem Haine Arbeit verrichten.

Es sah aber der Brahmane den Erhabenen am Fuße eines Sālbaumes sitzen, mit untergeschlagenen Beinen, den Oberkörper aufrecht haltend, Besonnenheit rings um sich verbreitend.

Wie er ihn sah, kam ihm dieser Gedanke: „Ich lasse in diesem Haine Arbeit verrichten zu meiner Freude. Was läßt dieser Samana Gotama verrichten zu seiner Freude?“

Da nun begab sich der Brahmane Navakammika Bhāradvāja dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben, redete er den Erhabenen mit der Strophe an:

„Was für Arbeiten werden von dir, o Bhikkhu, verrichtet,
Daß Gotama einsam in der Wildnis seine Freude findet?“

„Nicht gibt es für mich irgend etwas zu tun im Walde,
Mit der Wurzel ausgerottet ist der Wald, frei von Gestrüpp.
Hier im Walde ohne Verlangen, ohne Schmerz,
Freue ich mich einsam, nachdem ich die Unlust aufgegeben.“

Auf dieses Wort hin sprach der Brahmane Navakammika-Bhāradvāja zu dem Erhabenen also: „Wundervoll, Herr Gotama! usw.... (= 11). Als Laienanhänger soll mich der Herr Gotama annehmen, der von heute an auf Lebenszeit zu ihm seine Zuflucht genommen hat.“