Saṃyutta Nikaya 7

Von den Brāhmanas

19. Der Erhalter seiner Mutter

Sāvatthī ist der Schauplatz.

Da nun begab sich ein Brahmane, der Erhalter seiner Mutter, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben, begrüßte er sich mit dem Erhabenen, und nachdem er mit ihm die (üblichen) Begrüßungen und Höflichkeiten ausgetauscht, setzte er sich zur Seite nieder.

Zur Seite sitzend sprach dann der Brahmane, der Erhalter seiner Mutter, zu dem Erhabenen also: „Ich suche mir ja in vorschriftsmäßiger Weise Almosen. Und wenn ich in vorschriftsmäßiger Weise Almosen gesucht habe, unterhalte ich Mutter und Vater. Bin ich, Herr Gotama, wenn ich so tue, einer, der seine Pflicht tut?“

„Allerdings, o Brahmane, bist du, wenn du so tust, einer, der seine Pflicht tut. Wer da, o Brahmane, in vorschriftsmäßiger Weise Almosen sucht, und wenn er in vorschriftsmäßiger Weise Almosen gesucht hat, Mutter und Vater unterhält, der bringt viel Verdienst hervor.

Welcher Mann Mutter oder Vater in vorschriftsmäßiger Weise unterhält,
Den rühmen wegen dieser Fürsorge für Mutter und Vater die Weisen
Hier schon (auf Erden), und wenn er hinübergegangen ist, freut er sich im Himmel.“

Auf dieses Wort hin sprach der Brahmane, der Erhalter seiner Mutter, zu dem Erhabenen also: „Wundervoll, Herr Gotama! usw.... (= 11). Als Laienanhänger soll mich der Herr Gotama annehmen, der von heute an auf Lehenszeit zu ihm seine Zuflucht genommen hat.“