Saṃyutta Nikaya 8

Vom Thera Vangīsa

11. Gaggarā

Einstmals weilte der Erhabene in Campā, am Ufer des Lotosteiches Gaggarā mit einer großen Bhikkhugemeinde, zusammen mit fünfhundert Bhikkhus an Zahl, mit siebenhundert Laienbrüdern, mit siebenhundert Laienschwestern und mit vielen tausenden von Devatās. Es überstrahlte sie aber der Erhabene mit seiner Schönheit und seinem Ruhm.

Da nun kam dem ehrwürdigen Vangīsa folgender Gedanke: „Der Erhabene hier weilt in Campā, am Ufer des Lotosteiches Gaggarā mit einer großen Bhikkhugemeinde, zusammen mit fünfhundert Bhikkhus an Zahl, mit siebenhundert Laienbrüdern, mit siebenhundert Laienschwestern und mit vielen tausenden von Devatās. Es überstrahlt sie aber der Erhabene mit seiner Schönheit und seinem Ruhm. Wie wäre es, wenn ich nun den Erhabenen in seiner Gegenwart mit angemessenen Strophen priese?“

Da nun erhob sich der ehrwürdige Vangīsa von seinem Sitz, schlug seinen Mantel über die eine Schulter, und indem er in der Richtung, wo sich der Erhabene befand, die zusammengelegten Hände vorstreckte, sprach er zu dem Erhabenen also: „Es leuchtet mir etwas auf, Erhabener! Es leuchtet mir etwas auf, Pfadführer!“

„Es soll dir aufleuchten, Vangīsa!“ sprach der Erhabene.

Da nun pries der ehrwürdige Vangīsa den Erhabenen in seiner Gegenwart mit der angemessenen Strophe.

„Wie der Mond am entwölkten Himmel,
Wie die fleckenlose Sonne strahlt,
so überstrahlst du, Angīrasa, großer Weiser,
Mit deinem Ruhm die ganze Welt.“