Saṃyutta Nikaya 9

Vom Walde

1. Abgeschiedenheit

Also habe ich vernommen.

Einstmals weilte ein Bhikkhu im Lande der Kosala, in einem Haine.

Zu jener Zeit aber hegte der Bhikkhu, der sich am Tagesaufenthaltsplatz befand, sündhafte üble Gedanken, die mit weltlichen Dingen zusammen hingen.

Da nun begab sich die in jenem Haine wohnende Devatā, die mit dem Bhikkhu Erbarmen hatte und sein Heil wünschte, in dem Wunsche den Bhikkhu anzuregen dorthin, wo sich jener Bhikkhu befand.

Nachdem sie sich dorthin begeben hatte, redete sie den Bhikkhu mit den Strophen an:

„In dem Wunsche nach Abgeschiedenheit bist du in den Wald gekommen,
Aber dein Herz schweift weg nach außen.
Als Mensch gib auf das Verlangen nach Menschen,
Dann wirst du glücklich sein, ledig der Begierden.
Wirf ab die Unlust! Besonnen werde!
An die Besonnenheit erinnern wir dich.
Der Staub der Hölle ist schwer zu überwinden:
Daß dich nur nicht der Staub der sinnlichen Lust hinabreißt!
Wie ein Vogel, der mit Staub bedeckt ist,
Den weißen Staub von sich abschüttelt,
So schüttelt ein eifervoller begonnener Bhikkhu
Den weißen Staub von sich ab.“

Da nun kam der Bhikkhu, von der Devatā angeregt, wieder zur rechten Überlegung.