Saṃyutta Nikaya 9

Vom Walde

7. Nāgadatta

Einstmals weilte der ehrwürdige Nāgadatta im Lande der Kosala, in einem Haine.

Zu jener Zeit aber pflegte der ehrwürdige Nāgadatta allzu früh in das Dorf zu gehen und allzu spät am Tag zurück zu kehren.

Da nun begab sich die in jenem Haine wohnende Devatā, die mit dem ehrwürdigen Nāgadatta Erbarmen hatte und sein Heil wünschte, in dem Wunsche den ehrwürdigen Nāgadatta anzuregen dorthin, wo sich der ehrwürdige Nāgadatta befand.

Nachdem sie sich dorthin begeben hatte, redete sie den ehrwürdigen Nāgadatta mit den Strophen an:

„Zu früh (ins Dorf) gehend, Nāgadatta,
Und zu spät zurückkehrend, verkehrst du
Allzu lange Zeit mit Hausbewohnern,
Gleichmäßig (teil nehmend) an Glück und Leid.
Ich fürchte für den dreisten Nāgadatta,
Der so enge verbunden ist mit den Familien,
Er möge in des mächtigen Todesgottes,
Der das Ende bringt, Gewalt geraten.“

Da nun kam der ehrwürdige Nāgadatta, von der Devatā angeregt, wieder zur rechten Überlegung.