Udāna 2.5

Mucalinda

Der Laienanhänger

So habe ich gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthi im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapindika. Damals aber war ein gewisser Laienanhänger aus Icchānangala wegen irgendeiner geschäftlichen Angelegenheit nach Sāvatthi gekommen. Und nachdem nun jener Laienanhänger diese geschäftliche Angelegenheit erledigt hatte, begab er sich hin zum Erhabenen, begrüßte den Erhabenen ehrfurchtsvoll und setzte sich zur Seite nieder. Zu dem Laienanhänger, der ihm zur Seite saß, sprach nun der Erhabene also: „Lange hat es gedauert, Laienanhänger, daß du mich hier wieder einmal besuchest.“—„Herr, schon seit langer Zeit hatte ich den Wunsch, mich hierher zu begeben, um den Erhabenen zu sehen; aber durch geschäftliche Angelegenheiten, die ich auszuführen hatte, gehindert, war ich nicht in der Lage, mich hierher zu begeben, um den Erhabenen zu sehen.“

Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

„O über das Glück dessen, der nichts besitzt, der die Lehre wohl erwogen hat und über großes Wissen verfügt! Siehe den Besitzenden, wie er geplagt ist; der Mensch ist an den Menschen stofflich gekettet.“