Udāna 3.1

Nanda

Die Tat

So habe ich gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthi im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapindika. Damals aber saß in der Nähe des Erhabenen mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper ein gewisser Mönch, welcher einen aus der Reife früherer Taten entstandenen peinvollen, heftigen, scharfen, grimmigen Schmerz besonnen, mit voller Erkenntnis und ohne zu murren aushielt. Es sah nun der Erhabene diesen Mönch, der mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper in seiner Nähe saß, wie er einen aus der Reife früherer Taten entstandenen peinvollen, heftigen, scharfen, grimmigen Schmerz besonnen, mit voller Erkenntnis und ohne zu murren aushielt.

Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

„Für einen Mönch, der jegliche Tat aufgibt, der früher gewirkte Befleckung abschüttelt,—für einen solchen, der nichts sein eigen nennt und der—(eben deshalb)—standhält, besteht kein Anlaß, vor den Menschen zu klagen.“