Udāna 4.10

Meghiya

Sāriputta

So habe ich gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthi im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapindika. Damals aber saß in der Nähe des Erhabenen mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper der ehrwürdige Sāriputta in Beschauung seiner eigenen Gemütsruhe. Es sah nun der Erhabene den ehrwürdigen Sāriputta, wie er in seiner Nähe mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper in Beschauung seiner eigenen Gemütsruhe dasaß.

Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

„Für einen Mönch, dessen Geist vollkommen zur Ruhe kam und der die „Führerin“ zerstört hat, ist der Lauf der Wiedergeburten gänzlich vernichtet; derselbe ist befreit von Māras Fessel.“