Udāna 4.6

Meghiya

Pindola

So habe ich gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthi im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapindika. Damals aber saß in der Nähe des Erhabenen mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper der ehrwürdige Pindola-Bhāradvāja, ein Freund der Wälder, der sich nur von selbsterbettelter Almosenspeise nährte, der sich in Gewänder kleidete, die aus weggeworfenen Lumpen bestanden, und der sich mit nur einem Drei-Gewande begnügte, ein Genügsamer, Zufriedener, abgesondert und nicht in Gesellschaft lebend, tatkräftig, der strengen Observanz ergeben und die Geistesschulung pflegend. Es sah nun der Erhabene den in seiner Nähe mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper sitzenden ehrwürdigen Pindola-Bhāradvāja, den Freund der Wälder, der sich nur von selbsterbettelter Almosenspeise nährte, der sich in Gewänder kleidete, die aus weggeworfenen Lumpen bestanden, und der sich mit nur einem Drei-Gewande begnügte, den Genügsamen, Zufriedenen, abgesondert und nicht in Gesellschaft Lebenden, den Tatkräftigen, welcher der strengen Observanz ergeben war und die Geistesschulung pflegte.

Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

„Nicht Gewalt tun, nicht schmähen, Zügelung, wie es die Ordensregel erheischt, maßhalten im Essen, eine abgesonderte Lagerstätte und die Anspannung in der Geistesschulung: dies ist die Botschaft der Buddhas.“