Udāna 4.7

Meghiya

Sāriputta

So habe ich gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthi im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapindika. Damals aber saß in der Nähe des Erhabenen mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper der ehrwürdige Sāriputta, der Genügsame, Zufriedene, abgesondert und nicht in Gesellschaft lebend, tatkräftig und die Geistesschulung pflegend. Es sah nun der Erhabene den in seiner Nähe mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper sitzenden ehrwürdigen Sāriputta, den Genügsamen, abgesondert und nicht in Gesellschaft Lebenden, den Tatkräftigen, der die Geistesschulung pflegte.

Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

„Dem Weisen, der unermüdlich ist in der Geistesschulung, der sich übt in den Pfaden des Schweigens,—einem solchen Beruhigten, allzeit klar (der Lehre) Gedenkenden entstehen keine Kümmernisse.“