Udāna 5.7

Der Ordensältere Sona

Revata

So habe ich gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthi im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapindika. Damals aber saß in der Nähe des Erhabenen mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper der ehrwürdige Kankhā-Revata, welcher seine eigene in dem Entrinnen aus dem Zweifel bestehende Reinheit betrachtete. Es sah nun der Erhabene den in seiner Nähe mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper sitzenden ehrwürdigen Kankhā-Revata, welcher seine eigene in dem Entrinnen aus dem Zweifel bestehende Reinheit betrachtete.

Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

„Was es auch an Zweifein (? an dem) Hienieden oder (? am) Jenseits gibt, mag man sie über die eigene Person oder über andere fühlen, ihrer aller entäußern sich die Vertieften, Eifrigen, die einen reinen Wandel führen.“