Udāna 7.8

Das kleine

Kaccāna

So habe ich gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthi im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapindika. Damals aber saß in der Nähe des Erhabenen mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper der ehrwürdige Mahā-Kaccāna, bei dem sich die auf den eigenen Körper gerichtete klare Besinnung allseitig fest eingestellt hatte. Es sah nun der Erhabene den in seiner Nähe mit gekreuzten Beinen und gerade aufgerichtetem Körper sitzenden ehrwürdigen Mahā-Kaccāna, bei dem sich die auf den eigenen Körper gerichtete klare Besinnung allseitig fest eingestellt hatte.

Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

„Bei wem sich die auf den Körper gerichtete klare Besinnung immer und beständig (in dieser Weise) eingestellt hat: ‚Nicht möge er sein‘ und ,nicht möge er mir angehören‘; ,er wird nicht sein‘ und ,er wird mir nicht angehören!‘—der mag, währender dort in den aufeinanderfolgenden Zuständen verweilt, mit der Zeit über das Begehren hinwegkommen.“